Vom Babybauch zum Neugeborenen
Warum beide Shootings zusammengehören – und wie aus zwei Sessions eine gemeinsame Geschichte wird.
Viele werdende Mamas fragen mich: „Soll ich ein Babybauchshooting machen oder lieber auf das Neugeborenenshooting warten?"
Meine Antwort: Es ist keine Entscheidung zwischen zwei Shootings. Es sind zwei Kapitel derselben Geschichte – und genau so fotografiere ich sie.
Ein Bild, das weitererzählt wird
In meinem Studio plane ich beide Sessions von Anfang an zusammen. Das bedeutet: Bestimmte Bildideen aus deinem Babybauchshooting wiederhole ich später im Neugeborenenshooting – bewusst, mit denselben Farben, demselben Licht, derselben Bildsprache.
Ein Beispiel: Dein Babybauchshooting entsteht in Lavendel – zarte Töne, vielleicht echte Lavendelzweige im Bild. Ein paar Wochen später liegt dein Baby in genau dieser Farbwelt. Dieselben Lavendel-Akzente, dieselbe Stimmung.
Wenn du beide Bilder nebeneinander legst, siehst du sofort: Das ist ein Vorher und ein Nachher. Erst warst du es, die dein Baby getragen hat – jetzt liegt es da.
Licht, das sich wiederholt
Eines meiner liebsten Motive im Babybauchshooting sind Aufnahmen gegen das Licht: deine Silhouette, der Bauch als weiche Linie, das Licht, das dich umrahmt.
Genau dieses Gegenlicht-Motiv nehme ich im Neugeborenenshooting wieder auf – diesmal mit deinem Baby in deinen Armen. Gleiche Lichtführung, gleicher Bildaufbau. Zwei Bilder, die zusammengehören wie zwei Seiten eines Albums.
Das Spiegelbild – mein besonderes Herzensmotiv
Es gibt eine Bildidee, die ich besonders liebe: Aufnahmen mit Spiegelung.
Im Babybauchshooting siehst du dich selbst im Spiegel – dich und deinen Bauch, diesen stillen Moment der Erwartung. Im Neugeborenenshooting entsteht dasselbe Bild noch einmal: du im Spiegel, aber diesmal mit deinem Baby.
Diese beiden Bilder nebeneinander erzählen mehr als jedes einzelne Foto es könnte. Sie zeigen die Verwandlung – von der Frau, die wartet, zur Mama, die hält.
Warum das nur funktioniert, wenn beide Shootings zusammen geplant werden
Diese durchgehende Bildsprache entsteht nicht zufällig. Sie funktioniert, weil ich beim Babybauchshooting schon weiß, welche Motive ich später wiederholen werde. Ich notiere mir die Farbwelt, die Lichtsituation, die Bildideen – und baue das Set beim Neugeborenenshooting gezielt darauf auf.
Wenn die beiden Shootings bei verschiedenen Fotografen entstehen, geht genau dieser rote Faden verloren. Zwei schöne Sessions – aber keine gemeinsame Geschichte.
Der beste Zeitpunkt
Das Babybauchshooting fotografiere ich am liebsten zwischen der 28. und 34. Schwangerschaftswoche – der Bauch ist schön rund, und du fühlst dich meist noch wohl und beweglich. Das Neugeborenenshooting findet idealerweise in den ersten 5 bis 14 Lebenstagen statt.
Mein Tipp: Melde dich am besten schon in der Schwangerschaft für beide Sessions. So reserviere ich mir den Zeitraum um deinen Geburtstermin für das Neugeborenenshooting – und wir planen die gemeinsame Bildsprache von Anfang an.
Wie sieht das bei dir aus?
Wenn du dir vorstellen kannst, deine Geschichte in zwei Kapiteln zu erzählen – vom Bauch bis zum Baby – dann schreib mir gern. Wir sprechen über deine Wünsche, deine Farbwelt und die Motive, die sich durch beide Shootings ziehen sollen.
Mein Studio findest du in Walzbachtal, zwischen Karlsruhe, Bretten und Pforzheim.